Viola, Josta , Alexandra von der Burg

geboren in Furth bei München,

wuchs in der Umgebung

von Altötting in Oberbayern auf.

Nach Abschluss der Hotelfach-

schule Bavaria in Altötting folgte

eine Ausbildung  zur Herrenschneiderin.

Nach Abschluss der Meisterprüfung, war

sie auf dem Weg Kostüm- und Bühnenbildnerin

zu werden.

Fest angestellt bei der

Firma "Max Dietl" Haute Couture in München,

fertigte sie Herrenanzüge nach Maß in Handarbeit.

Abschließend folgte noch die Zusammenarbeit mit den Salzburger

Festspielen für die Produktion "Der Schwierige" von Hugo von Hoffmannstal

welche Karl Lagerfeld ausstattete.

Während dieser Laufbahn machte sie gleichzeitig eine Tanzausbildung in München. Ihren eigentlichen Wunsch Schauspielerin zu werden, realisierte sie dann letztendlich doch noch. Da sie mit 25 Jahren die Altersgrenze für eine Ausbildung an einer staatlichen Schauspielschule überschritten hatte, realisierte sie ihren Wunsch schließlich an der Schauspielschule Ruth von Zerboni, welche auch ihre Mutter schon besuchte.

Dort erhielt sie Unterricht bei Regine Lutz, Rudolf Noelte und Thomas Holtzmann. Sie spielte und spielt in zahlreichen Theater- und Opernhäuser in München und vielen anderen Städten.

Am Schauspielhaus Zürich spielte sie die Mrs.Peachum in der Dreigroschenoper, sieben Jahre war sie am Schauspielfrankfurt engagiert und war dort u.a. als Solange in den Zofen, als Zettel im Sommernachtstraum, als Judith in Blaubart, Hoffnung der Frauen, als A in Katzen haben sieben Leben unter der Regie des französischen Regisseurs und Schauspielers Andre Wilms zu sehen.

Weiter spielte sie die Winnie in Glückliche Tage in der Regie von Wanda Golonka, die Naturhistorikerin in Scherz, Satire, Ironie in der Regie von Anselm Weber, Mrs.Putnam in Hexenjagd in der Regie von Martin Nimz, Claudia in Emilia Galotti unter der Regie von Niklaus Helbling und viele andere Rollen.

Als treuer Gast an der Pocket Opera Nürnberg, war sie zuletzt als Papst und Venus im Tannhäuser mit den legendären Dakh Daughters zu sehen. Ebenso als Howl  mit den berühmten Texten in der Produktion Die Reise des Alessio. An der Kammeroper München spielt sie die Mrs. Umney im Gespenst von Canterville und war dort vor einigen Jahren als Queen Elisabeth in Falstaff zu sehen.

Während eines dreijährigen Engagements bei den Bad Hersfelder Festspielen  spielte sie den Don Quijote,welcher ihr den Publikumspreis 2014 einbrachte. Weitere Rollen waren Frau Brigitte im Zerbrochnen Krug in der Regie von Holk Freytag, die Bleiche Dame im Sommernachtstraum, die Mama Maffia in Verführen Sie doch bitte meine Frau und die 

Erzählerin und verschiedene Rollen in der Produktion Krabat.

In München war sie als Shadow in The Rakes Progress am Gärtnerplatztheater zu sehen, an der Bayrischen Staatsoper als Hausbewohnerin in Kanon für geschlossene Gesellschaft in der Regie von Ruedi Häusermann.

Gemeinsam mit Holger Petz, Uli Bauer und Michi Altinnger bildetet sie das neue Ensemble der Lach-und Schießgesellschaft. Am Metropoltheater München spielt sie seit über 20 Jahren den Stelzfuß im Stück The Black Rider, mit dieser Aufführung wurde das Metropoltheater 1998 eröffnet.

Am Metropoltheater fand auch die Uraufführung ihrer Erzählung Theophanu oder die unsichtbare Hand statt.

Weitere Rollen dort waren die Phyllis in Fette Männer im Rock oder Hamlet in Shake the Speare u.v.a.

Im Sommer 2021 wird sie als Mephisto im Faust bei den Luisenburgfestspielen zu sehen sein.

Auch wirkte sie in zahlreichen Kino und Fernsehfilmen mit, unter anderem als Frau Heinze in Die Perlmutterfarbe in der Regie von Marcus H.Rosenmüller, als Conferencier in Vienna in der Regie von Peter Gersina, als Braut im Aidsspot 

Magic Bus in der Regie von Emir Kusturica ***weiter siehe VITA Film.

Auch wirkte sie in zahlreichen Hörspielen mit am Bayrischen Rundfunk, beim WDR Köln, dem Funkhaus Baden Baden u.v.a.

Gelegentlich spricht sie auch Bücher für verschiedene christliche Radiosender ein, eines davon war die Biografie von Caterina von Siena.